Kundenfragebogen

Webdesign-Kundenfragebogen: 12 Fragen vor dem Projektstart

Ein neues Website-Projekt kann mit einem kurzen, hilfreichen Gespräch beginnen – oder mit einer Woche voller E-Mails, in denen du immer wieder nach fehlenden Angaben fragst. Ein Webdesign-Kundenfragebogen hilft dir, vor Arbeitsbeginn das Wesentliche zusammenzutragen: Wer ist der Kunde? Was soll die Website leisten? Welche Materialien sind bereits vorhanden, und was muss noch geliefert werden?

Der beste Fragebogen ist nicht der längste. Es ist derjenige, den dein Kunde tatsächlich ausfüllen kann: mit klaren Fragen und einem festen Platz für jede Datei.

Erstelle deinen Kundenfragebogen mit WebIntake

Alle Antworten in einem Link

Eine strukturierte Anfrage mit Datei-Uploads, Texten, Links, Mehrfachauswahl, Datumsangaben und Farben – das Logo bleibt bei der Logo-Anfrage, nicht lose in einer E-Mail.

Kein Konto für deinen Kunden

Er öffnet den Link, beantwortet die Fragen, lädt hoch, was gebraucht wird – das ist alles.

Automatische Erinnerungen in den passenden Tarifen

In den dafür vorgesehenen kostenpflichtigen Tarifen helfen automatische Erinnerungen dabei, fehlende Angaben nachzufassen.

Was ist ein Webdesign-Kundenfragebogen?

Ein Webdesign-Kundenfragebogen besteht aus strukturierten Fragen und Dateianfragen, die du einem neuen Website-Kunden schickst. Er erfasst die Informationen, die Designer oder Entwickler für das Auftaktgespräch und den Arbeitsbeginn brauchen, ohne E-Mail-Verläufe, Chatnachrichten und geteilte Ordner durchsuchen zu müssen.

Nutze diesen Fragebogen, um grundlegende Projektdaten und Materialien einzuholen. Wenn du noch klären musst, was du anbieten und berechnen sollst, beginne mit einem Fragebogen für Website-Projekte, der Umfang, Budget und Anforderungen genauer beleuchtet.

12 Fragen für deinen Webdesign-Kundenfragebogen

Du kannst diese Fragen in dein eigenes Formular übernehmen. Die Feldtypen in Klammern zeigen, wie du die jeweilige Antwort praktisch erfassen kannst.

Grundlagen zu Unternehmen und Projekt

  1. 1
    Wie heißt dein Unternehmen, und wer ist unsere Hauptansprechperson?Kurzer Text

    Frage nach dem Unternehmensnamen und der Person, die Fragen beantwortet und Entscheidungen freigibt. Sind mehrere Personen beteiligt, bitte den Kunden, eine Hauptansprechperson zu benennen.

  2. 2
    Was bietet dein Unternehmen an, und wer sind deine Kunden?Langer Text

    Eine mögliche Hilfestellung: „Beschreibe dein wichtigstes Produkt oder deine wichtigste Dienstleistung und die Zielgruppe, die du mit der Website erreichen möchtest.“ Eine verständliche Beschreibung ist hilfreicher als ein ausformuliertes Unternehmensleitbild.

  3. 3
    Was sollen Besucher auf der Website vor allem tun?Auswahlfrage

    Mögliche Antworten: Kontakt aufnehmen; Angebot anfordern; Termin buchen; Produkt kaufen; Unseren Standort besuchen; Etwas anderes. Die Antwort hilft dir, Navigation und Handlungsaufforderungen zu priorisieren.

  4. 4
    Gibt es bereits eine Website? Wenn ja, wie lautet die URL?Link

    Eine bestehende Website gibt dir Einblick in vorhandene Seiten, Inhalte und mögliche Migrationsaufgaben. Gibt es noch keine Website, kann der Kunde das in einer separaten Ja-Nein-Frage angeben.

Seiten und Funktionen

  1. 1
    Welche Seiten soll die neue Website enthalten?Mehrfachauswahl

    Mögliche Antworten: Startseite; Über uns; Leistungen; Referenzen/Projekte; Kundenstimmen; Häufige Fragen; Blog; Kontakt; Sonstige. Betrachte das als erste Übersicht, nicht als verbindliche Vereinbarung zum Leistungsumfang.

  2. 2
    Braucht die Website besondere Funktionen?Mehrfachauswahl

    Mögliche Antworten: Terminbuchung; Onlinezahlungen/Shop; Blog oder CMS; Newsletter-Anmeldung; Mehrsprachige Inhalte; Mitgliederbereich; Anbindung externer Dienste; Keine; Noch unklar. Kläre die ausgewählten Funktionen genauer, bevor du einen Zeitplan zusagst.

Marke und Referenzen

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    Lade bitte dein Logo und vorhandene Markenrichtlinien hoch.Datei-Upload

    Bitte um die verfügbaren Originaldateien in bestmöglicher Qualität. Gibt es mehrere Versionen, frage nach, welche auf der Website verwendet werden soll.

  2. 2
    Was ist die Hauptfarbe deiner Marke?Farbauswahl

    Ein Farbfeld erspart dir das Rätselraten. Frage weitere Farben separat ab oder orientiere dich an den hochgeladenen Markenrichtlinien.

  3. 3
    Nenne bis zu drei Websites, die dir gefallen, und erkläre jeweils, was du daran magst.Langer Text

    Bitte um Links mit einer kurzen Erläuterung: Layout, Typografie, Navigation, Bildsprache oder andere Aspekte. „Mach es so ähnlich“ ist für sich genommen keine brauchbare Anforderung.

Inhalte und Termine

  1. 1
    Wer liefert die Texte und Bilder für die Website?Auswahlfrage

    Mögliche Antworten: Unser Team; Der Designer/Entwickler; Wir brauchen Hilfe bei der Entscheidung. Klärt die Zuständigkeiten frühzeitig: Auch ein freigegebenes Design kann ohne passende Inhalte nicht veröffentlicht werden.

  2. 2
    Sind Domain und Hosting bereits eingerichtet?Auswahlfrage

    Mögliche Antworten: Beides; Nur die Domain; Nur das Hosting; Weder noch; Noch unklar. So erkennst du zusätzlichen Einrichtungsbedarf, ohne den Kunden nach Passwörtern zu fragen.

  3. 3
    Gibt es einen gewünschten Veröffentlichungstermin?Datum

    Falls es eine Frist gibt, frage nach dem Anlass: eine Veranstaltung, eine Marketingkampagne oder eine vertragliche Verpflichtung. Lass das Datum optional, solange noch kein Projektzeitplan feststeht.

Welche Fragen sollten Pflichtfelder sein?

Mache nur die Angaben verpflichtend, die du für den nächsten Schritt wirklich brauchst. Bei den meisten Projekten gehören dazu der Unternehmensname und der Name des Kontakts, eine kurze Beschreibung des Unternehmens, das Hauptziel der Website und eine feste Hauptansprechperson.

Markendateien, Inspirationslinks und Veröffentlichungstermine können optional bleiben, wenn der Kunde sie noch nicht hat. Ein Pflichtfeld erzeugt kein Material, das noch nicht existiert. Es kann lediglich verhindern, dass der Kunde das Formular abschließt. Ist etwas unverzichtbar, erkläre den Grund und biete die Antwort „Noch nicht verfügbar“ an.

Wann solltest du den Fragebogen verschicken?

Verschicke den Fragebogen vor dem Auftaktgespräch, sobald du bestätigt hast, dass die Anfrage grundsätzlich zu deinem Angebot passt. So hat der Kunde Zeit, sein Logo herauszusuchen, die Entscheidungsträger zu benennen und Referenzlinks zu sammeln.

  1. 1
    Prüfe, ob die Anfrage zu deinem Angebot passt, und vereinbare den nächsten Schritt.
  2. 2
    Schicke den Fragebogen mit einer kurzen Erklärung, warum du die Informationen brauchst.
  3. 3
    Prüfe die Antworten und notiere offene oder unklare Punkte.
  4. 4
    Nutze das Auftaktgespräch, um Entscheidungen zu klären, statt grundlegende Angaben erneut abzufragen.
  5. 5
    Schicke eine separate Anfrage für Website-Inhalte, sobald du finale Seitentexte und Dateien für die Umsetzung brauchst.

Eine hilfreiche Regel: Frage nach dem, was du jetzt brauchst. Aus einem kurzen Formular für den Projektstart muss kein Strategieworkshop mit 40 Fragen werden.

Dateien und Antworten gezielter anfordern

Für einige wenige Fragen reicht eine E-Mail. Unübersichtlich wird es, wenn Antworten, Links und Anhänge in unterschiedlichen Nachrichten eintreffen. Ein geteilter Ordner kann Dateien aufnehmen, erklärt aber nicht, welches Logo freigegeben ist oder auf welche Seite ein Foto gehört.

Mit WebIntake erstellst du eine strukturierte Anfrage mit Feldern für Datei-Uploads, Texte, Links, Mehrfachauswahl, Datumsangaben und Farben. Teile die Anfrage als Link: Dein Kunde kann antworten und Dateien hochladen, ohne ein Konto anzulegen. In den dafür vorgesehenen kostenpflichtigen Tarifen helfen automatische Erinnerungen dabei, fehlende Angaben und Dateien nachzufassen.

Der praktische Vorteil ist der Zusammenhang. Das Logo bleibt bei der Logo-Anfrage. Eine Beispielwebsite steht neben der Erklärung, was dem Kunden daran gefällt. Und du siehst, welche angeforderten Angaben oder Dateien noch fehlen.

Vergleichst du WebIntake mit anderen Optionen? Sieh dir den Vergleich von Tools für Kundeninformationen mit Content Snare, Jotform, Google Forms und Dubsado an.

Häufige Fehler vermeiden

  • Zu ungenaue Fragen stellen. Ersetze „Erzähle uns von deiner Marke“ durch „Wer sind deine wichtigsten Kunden, und was sollen sie auf der Website tun?“.
  • Alle Dateien auf einmal anfordern. Beginne mit dem Wesentlichen und fordere finale Seitentexte und verwendbare Bilder in der passenden Projektphase an.
  • Den Fragebogen als endgültige Spezifikation behandeln. Ein Kunde kann „Onlineshop“ auswählen, ohne die Auswirkungen von Zahlungsanbietern, Steuern, Lagerverwaltung oder Versand zu kennen. Kläre den Umfang, bevor du kalkulierst oder entwickelst.
  • Nach Passwörtern fragen. Nutze für Hosting, Analysewerkzeuge, Domains oder Website-Plattformen die offiziellen Einladungs- oder Zugriffsverfahren des jeweiligen Dienstes, statt Zugangsdaten in einem Formular zu sammeln.
  • Die Antworten nie gemeinsam besprechen. Ein Formular bereitet das Gespräch vor. Es ersetzt weder Kommunikation noch Freigaben.

Häufig gestellte Fragen

Starte mit allen wichtigen Informationen an einem Ort

Der Einstieg in ein Kundenprojekt muss nicht kompliziert sein. Stelle einige gezielte Fragen, gib deinen Kunden einen klaren Platz für ihre Dateien und nutze die Antworten, um das Auftaktgespräch produktiver zu machen.

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